Derotwist - Multilevel Derotations-Orthese für Kinder und Erwachsene

Die Mult-Level Orthese Derotwist ist ein individuell hergestelltes orthopädisches Hilfsmittel, welches auch zum Behinderungsausgleich bei Gang-Dysfunktionen der unteren Extremität und fehlerhafter Stoßdämpfung während des Gehens eingesetzt wird. Dies ist unabhängig von einer speziellen Diagnose.  
Die Derotwist Orthese ist insbesondere in der Versorgung von Kindern mit spastischer Cerebralparese und anderen neurologischen Grunderkrankungen ein individuelles Hilfsmittel mit großer Wirkung. 

Wirkungsweise

Die Derotwist-Orthese korrigiert einen während des Gehens erscheinenden medialen Kollaps (Rumpf/Beckenkippung nach vorne, Hüftadduktion/-Innenrotation, Knievalgus, Fußpronation) durch gezielten Einsatz der rotatorischen Zuggurte, die ihre Hauptwirkung nicht nur im Schwung-, sondern auch und vor allem, in der kritischen Stand- und Gewichtsübernahmephase (Loading Response) entfalten.

  • Vorbeugung bzw. Reduktion bei Scheren- und Linien-Gang
     
  • Dient allgemein der Sturzprophylaxe (Vermeidung: „über die eigenen Beine stolpern“)
     
  • Verhindert langfristig die Entwicklung von Hüftdysplasien und -Luxationen, durch Gangoptimierung und Ausrichtungskorrektur der Beinachse
     
  • Wodurch operative Eingriffe reduziert, bei Kindern während der kritischen Wachstumsphase bald vermieden werden können
     
  • Durch die gezielte Verbesserung der körpereigenen „Stoßdämpfung“ (Biomechanik) lässt sich die Versorgung nicht nur bei neurologischen Erkrankungen (z. B. ICP) einsetzen, sondern auch bei orthopädischen Schmerzen – etwa beim patellofemoralen Schmerzsyndrom oder bei Arthrose. Besonders profitieren Menschen mit chronischen Rückenbeschwerden und verringerter Gluteus-Aktivität: Die Lastaufnahme beim Auftreten wird optimiert, das Gehen stabiler und oft schmerzärmer.
     
  • Bei einer fehlerhaften, bzw. fehlenden Stoßdämpfung im Gang eines Menschen können sämtliche Systeme mit jedem Schritt betroffen sein. Oftmals ist dies verbunden mit schwerwiegenden Folgen und langfristigen Verletzungen der passiven Stoßdämpfungsgewebe des Körpers durch Überlastung (z.B. Menisken, Knorpelschäden, Bandscheibenschäden, Ligamente usw.).

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