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L300 Go für:

- Schlaganfall
- Multiple Sklerose
- Bandscheibenvorfall

Schlaganfall . Multiple Sklerose . Bandscheibenvorfall

Funktionelle Elektrostimulation bei Bewegungseinschränkungen


... Mehr Mobilität nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose und bei Bandscheibenvorfall

adViva ist Mitglied im Schlaganfall-Netzwerk Heidelberg.

Ein Schlaganfall kann abhängig vom betroffenen Gehirnareal und Schweregrad viele unterschiedliche Symptome zur Folge haben. Multiple Sklerose (MS) hingegen ist "die Krankheit mit vielen Gesichtern", da die Symptome so unterschiedlich sind. Rückenschmerzen, die auf die Arme oder Beine ausstrahlen, können auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen.

Allen drei Fällen ist gemein, dass sehr häufig Bewegungseinschränkungen mit dem Krankheitsbild einhergehen. Insbesondere die sogenannte "Fußheberschwäche" macht jeden Schritt zu einer enormen Herausforderung.

Für Patienten mit einer Fußheberschwäche ist Gehen kein Vorgang mehr, der automatisch erfolgt. Durch die Schädigung des Peroneusnervs kann das Gehirn die Fußhebermuskulatur nicht mehr wie gewohnt steuern.
Unbehandelt kann die dadurch ausgelöste Gangstörung und Fehlhaltung schnell zu weiteren Beschwerden führen wie Hüft-, Becken-, Knie-, oder Rückenschmerzen. Durch das abweichende Gangbild werden Knochen, Sehnen und Muskeln stark belastet.

Die Fußheberschwäche verursacht also nicht nur eine deutliche Bewegungseinschränkung und damit den Verlust von Lebensqualität, sondern hat auch zusätzliche gesundheitliche Folgen. Mit den richtigen Hilfsmitteln können Sie dem jedoch effektiv entgegensteuern – und so wieder aktiv werden und Freude an der Bewegung finden. Zusätzlich kann durch die Hilfsmittel die verbleibende Funktion des Fußes aufrechterhalten werden.

Mehr Mobilität. Ganz einfach mehr Lebensqualität.

Das L300 Go System für Patienten mit Fußheberschwäche basiert auf dem Prinzip der funktionellen Elektrostimulation (FES). Mit 3D-Bewegungserkennung, Mehrkanalstimulation, Bluetooth-Programmierung und einer Benutzer-App für mobile Endgeräte überzeugt das System zur externen Stimulation auf ganzer Linie. Ein neuer Lernalgorithmus passt sich den Veränderungen der Gangdynamik an und stellt binnen 0,01 Sekunden die Stimulation bereit - deutlich schneller als ein Wimpernschlag. Mit nur einer Elektrode steuert L300 Go die Dosierung der Dorsalallexion sowie Inversion / Eversion präzise. Bewegungsabläufe werden mittels eines 3-achsigen Gyroskops und von Beschleunigungssensoren in allen drei Ebenen überwacht.

Hört sich kompliziert an, ist jedoch in der Anwendung supereinfach.

Hier finden Sie auch ein kleines Video.

Die Vorteile auf einen Blick

- Schnelle, intuitive Anpassung für den Spezialisten
- Mehrkanalstimulation mit einer einzigen Elektrode
- 3D-Bewegungserkennung zur Überwachung aller drei Ebenen
- Fußsensor und Fernbedienung optional
- Ergebnisanalyse anhand integriertem 10m Gehtest
- App zur Selbstüberwachung von Therapiefortschritten

Schnelle und intuitive Anpassung

Durch die integrierte Bewegungserkennung und die eingebauten Bedienelemente können Fußsensor und Fernbedienung entfallen. Eine geringe Anzahl von Komponenten, ein Schnellanpassungs-Modus sowie die Bluetooth-Programmierung führen zu einer verringerten Anpassungszeit.

Ihr Ansprechpartner für Funktionelle Elektrostimulation bei neurologischen Krankheitsbildern:
Moritz Göhring Bewegungswissenschaftler  
Fon: 06221 7392343
E-Mail: fes@adviva-info.de


Hier finden Sie Zusammenfassungen klinischer Forschungsergebnisse in Bezug auf Funktionelle Elektrostimulation (FES):

Orthetische und therapeutische Effekte der FES bei Patienten mit MS


Die Funktionelle Elektrostimulation erzielte bei MS-Patienten positive orthetische Effekte auf das Gehen. Therapeutische, d.h. Übertragungseffekte ließen sich nicht finden, doch die Studien hatten meist Einkanalstimulatoren untersucht. Daher sind weitere Studien zu den Effekten von innovativeren FES-Methoden notwendig, die womöglich auch therapeutische Effekte zeigen.

Effekte der FES bei Patienten mit MS und Fußheberschwäche auf die Gehgeschwindigkeit in Kurzzeit- und Langzeit-Gehtests.


In diesem Review erzielte die Funktionelle Elektrostimulation positive Effekte bei MS-Patienten mit Fußheberschwäche im Kurzzeit-Gehtest.

Effekte der FES bei Schlaganfall im subakuten bzw. chronischen Stadium


Der frühe Einsatz von konventioneller Rehabilitation und Funktioneller Elektrostimulation bei Patienten nach Schlaganfall kann den Gang und die Muskelkraft signifikant verbessern.

Wirksamkeit der Zweikanalstimulation bei Halbseitenlähmung mit Schwäche des Sprung- und Kniegelenks


Bei Patienten mit Halbseitenlähmung und Schwäche des Sprung- sowie Kniegelenks kann die Zweikanalstimulation mittels Funktioneller Elektrostimulation das Gangbild stärker bessern als die Einkanalstimulation. Die Ergebnisse könnten die Behandlungserfolge der FES weiter optimieren.

Wirksamkeit der FES bei akutem Schlaganfall und Plegie der unteren Extremität


Eine frühe Elektrostimulation der unteren Extremität verbesserte bei akutem Schlaganfall und Plegie der unteren Extremität die motorische Funktion und Gehfähigkeit. Der Erfolg des Therapiekonzepts erklärt sich über die neuronale Plastizität in der Regeneration und die speziell auf den menschlichen Gang abgestimmte Stimulation.